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Marktzugang sichern statt auf protektionistische Signale setzen

VDMA: PV-Maschinenbau sieht die bei der EU eingereichte Anti-Dumping-Klage kritisch

Laut dem VDMA sehen die Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik in Deutschland die von der Initiative ›EU ProSun‹ bei der Europäischen Kommission eingereichte Anti-Dumpingklage mit großer Sorge. Statt auf protektionistische Maßnahmen zu stzen, sollte die Industrie sich lieber auf ihre Stärken konzentrieren und wichtige Weichen für die Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik am Standort Deutschland stellen. »Noch intensiver als in der Vergangenheit muss sich die PV-Zuliefererbranche als Technologieführer und Lösungsgarant auf dem internationalen Parkett profilieren«, erklärt Dr. Eric Maiser, Geschäftsführer von VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel.
Eine Verhängung von Strafzöllen würde nach Einschätzung des Verbandes unmittelbare Gegenaktionen der chinesischen Behörden provozieren und den freien Zugang für europäische Unternehmen in China weiter erschweren. Im Hinblick auf die gegenwertigen Bestrebungen der EU ProSun Initiative befürchten die PV-Maschinenbauer, dass Strafzölle auf chinesische Photovoltaik-Produkte auch die Investitionsbereitschaft der Zell- und Modulhersteller weltweit nachhaltig bremsen könnte.
»Die Branche ächzt derzeit unter Überkapazitäten. Neue Fabriken werden vermehrt dann wieder gebaut, wenn die Nachfrage nach Photovoltaik weltweit weiter anzieht. Die Anti-Dumping-Klage schürt Verunsicherung im Markt und verzögert so den Aufschwung. Den gegenwärtigen Kostendruck in der Photovoltaik nehmen die Maschinenbauer weiterhin auch als Chance wahr. Denn PV-Hersteller müssen auf hocheffiziente Technologie und Produktionsanlagen setzen, damit sie weiter wirtschaftlich am Markt agieren können. Das gilt übrigens unabhängig davon, ob PV-Produkte in Europa oder Fernost gefertigt werden«, betont Maiser. An ihrem Leitbild der subventionsfreien Photovoltaik halten die PV-Zulieferer fest.


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